Anzeige: Dieser Gastbeitrag wurde von FamBed beauftragt.
Bevor ein grosses Bett bestellt wird, lohnt sich ein Zwischenschritt, der oft übersprungen wird: die Stellprobe im eigenen Zimmer. Masse auf dem Papier wirken schnell abstrakt, im Raum selbst zeigt sich dagegen sofort, ob genug Platz für Türen, Schränke und einen bequemen Durchgang bleibt.
Den Grundriss zuerst auf Papier bringen
Ein einfacher, massstabsgetreuer Grundriss reicht meist aus, um eine erste Einschätzung zu bekommen. Wichtig ist, nicht nur die Zimmerwände einzuzeichnen, sondern auch Fenster, Heizkörper und Türanschläge, da diese Elemente den nutzbaren Bereich stärker einschränken als die reine Zimmerfläche vermuten lässt. Wer keine genauen Baupläne zur Hand hat, kann die Masse mit einem Zollstock oder Lasermessgerät selbst aufnehmen.
Die Stellprobe mit Klebeband
Ein bewährter nächster Schritt ist, die geplante Bettgrösse mit Malerklebeband direkt auf dem Boden zu markieren. So lässt sich prüfen, wie viel Fläche tatsächlich um das Bett herum bleibt, etwa für einen Kleiderschrank, eine Kommode oder einfach den täglichen Weg zur Tür. Diese Methode zeigt oft deutlicher als jede Zeichnung, ob ein Zimmer für ein bestimmtes Bettmass geeignet ist.
Ein hypothetisches Rechenbeispiel
Angenommen, ein Schlafzimmer ist 3,6 Meter breit und ein Familienbett soll dort an der Längsseite stehen. Bei einem Bettmass von 3 Metern Breite bleiben rechnerisch 0,6 Meter für Durchgang und Möblierung übrig, verteilt auf beide Seiten also nur je 30 Zentimeter. Das reicht in der Regel kaum für einen bequemen Durchgang, geschweige denn für zusätzliche Möbel. Solche einfachen Rechnungen mit angenommenen Massen helfen, realistische Erwartungen zu entwickeln, bevor ein konkretes Modell ausgewählt wird.
Alternativen bei knappem Platz
Nicht jede Wohnung bietet Platz für ein sehr breites Bett. Wer trotzdem mehr Liegefläche für die Familie schaffen möchte, kann auch über eine schmalere Variante nachdenken oder über eine andere Raumaufteilung, etwa mit dem Bett quer statt längs zur Wand. Anbieter wie FamBed Schweiz führen unterschiedliche Grössen im Sortiment, was bei der Suche nach einer Zwischenlösung hilfreich sein kann, ersetzt aber nicht die eigene Stellprobe im jeweiligen Zimmer.
Vor dem Kauf nochmals prüfen
Nach der Stellprobe lohnt sich ein zweiter Blick auf Details wie die Türbreite für die spätere Anlieferung oder die Position von Steckdosen und Lichtschaltern, die durch ein grosses Bett verdeckt werden könnten. Diese kleinen Punkte fallen oft erst auf, wenn das Klebeband bereits am Boden klebt, und lassen sich dann noch einfach anpassen, bevor die eigentliche Bestellung erfolgt.





